Wortgewalt

 

YOU TAKE ME WAY UP

You got me where you want me
Come and take me, come and get me
Don’t you go, don’t you know, don’t you forget it

Look into my eyes
You’ll see the fire burn inside
It burns for you and all you do and only for you

You got me hypnotized
There is no way I could devise
Another moment, day or night here without you

Oh where am I to go
What am I to do
If I ever had to be without my one and only you

And there’s just one more thing I want you to know

You take me way up
You take me way up
You take me way up
Higher than the sky

You had me at hello
I’ll never never let you go
I don’t know how I ever lived here without you

You’ve got me rolling like a stone
And if you call me I’ll be home
I’ll never miss another minute beside you

So fill my cup again
You know I’ll always let you in
I’ll be your light, I’ll be a beacon to guide you

And if you take me by the hand
You know I’ll always understand
I’ll always be the one who knows how to find you
And there’s just one more thing I want you to know

You take me way up
You take me way up
You take me way up
Higher than the sky

You take me way up
You take me way up
You take me way up
Higher than the sky

Higher than the
Higher than the
Higher than the
Higher than the
Sky

You take me way up
You take me way up
You take me way up
Higher than the sky

You take me way up
(You got me where you want me)
You take me way up
(Come and take me, come and get me)
You take me way up
(Don’t you go, don’t you know)
Higher than the sky
Higher than the sky
Oh, higher than the sky

Text: Pinkzebra - MusikVideo: terraVadis

 

Eigentlich hättest du gar nicht zur Welt kommen sollen. Deine Existenz ist so unwahrscheinlich, dass sie ans Unmögliche grenzt.
Am Unmöglichen zu zweifeln, heißt, an dir selbst zu zweifeln.

Matt Haig in "Ich und die Menschen"

 

Dem frühen Vogel stirbt der Wurm.
Bill d'Amacha . Einfach so . 5.4.2017

 

Bevor die Stunde schlägt, sägt die Sekunde den Moment entzwei.
Christian Sorge / Sorje in "Albträumer" 2014

 

Der Philantrop in der Schonzeit

Den letzten seiner Art erschlagen
Verhallen hör'n den letzten Schrei
Kein Wollen mehr, kein Haben
So recht in Einigkeit und frei

(Aus "Still haunted by a smile")
Bill d'Amacha 2016

 

Leibgerücht

Du und Deine Wahrheit, Ihr nehmt mich nicht mehr mit.
Wie süß sind Deine Lügen; mehr davon, auf Tritt und Schritt!
Was soll der Unsinn, frei zu sein? Das glaubst Du selber nicht!
Viel mehr hast Du es doch so gern, wenn es Dich heiß erwischt ...

So windest Du nach Leibeskräften. Dich, gerissen, hin und her.
Verdrehst die Wahrheit ohne Scham. Mal weniger, mal mehr
Als die Edle willst Du scheinen; doch Nattern nur sind Dein Gezücht.
Daß wunde Knospen sie ernähren, halt' ich jedoch für ein Gerücht ...

Bill d'Amacha 2016

 

Большая свобода номер VI

Там за Твоим горизонтом.

Огненная земля так красна.
Выпуклые паруса, тугие веревки.
Большая свобода, маленькая смерть.


Große Freiheit No. VI

Dort hinter Deinem Horizont
scheint Feuerland so rot
Pralle Segel, straffe Taue
Große Freiheit, kleiner Tod

Bill d'Amacha 2016 in "Große Freiheit No. VI"

 

Schlüsselmachers Spiel

Ein Schlüssel, passend nur für Dich
Und Deine Seele öffnet sich

Ich feile jeden Tag daran
Damit er besser schließen kann

Ein neuer wird bald nötig sein
Du flehst, er werde nicht zu klein

Was das bedeutet, ahnst Du schon
Gierst lustvoll bangend nach dem Lohn

Bist längst verfallen diesem Spiel
Willst tiefer sinken, bis zum Kiel

Bis jede Hölle Himmel wird
Und sich in Deinem Schloss verirrt

Bill d'Amcha 2014 in "Schlüsselmacher"

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Das bist Du nicht

Nach manchen solchen Tagen
mahm ich Dein Gipfelbuch
mich darin einzutragen
hörte dabei keinen Fluch

Doch nahm ich Deinen Segen
Rahmte später ihn mir ein
Nämlich hörte ich Dich reden
Dein Büchlein sei jetzt mein

So ruhte ich auf Deinen Matten
den sonnigen, stieg nur hinab
wenn wir etwas Gesellschaft hatten
Du hieltest mich nicht ab,

Bestärktest mich gar, doch zu steigen
bis unter and'rer Gipfel Ehren
dort deren Büchlein nur zu zeigen
um dann wieder heimzukehren

Dann, als die Winde rauher wehen
und ich um Zuflucht bitte
lässt murrend Du's geschehen
machst Platz in Deiner Hütte

Es wankt die Unverletzlichkeit
Der Traum verlangt Bestätigung
Doch was ist alle Zweisamkeit
noch wert, des Unis Heiligkeit?

Ging dann auf neuen Wegen
es war Dir nicht genug
Du wolltest neuen Segen
Mehr Wind unter dem Bug

So kann es nicht gelingen
egal, ob Platon hatte recht
Stets, unter Tausend Dingen
war Eines doch nur echt.

So wünsch ich Dir von Herzen
daß alles Dich erreicht
was neben allen Scherzen
Dein großes Herz erweicht.

Bill d'Amcha 2016 in "Gipfelstürmerin"

 

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Sprichwörtliches

Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
Aller guten Dinge sind drei.
Alter schützt vor Torheit nicht.
Angriff ist die beste Verteidigung.
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Beim Geld hört die Freundschaft auf.
Bevor Du lernen kannst, andere zu besiegen, musst Du erst einmal lernen, gut zu stehen.
Blut ist dicker als Wasser.
Borgen bringt Sorgen.
Das Bessere ist des Guten Feind.
Das Glück ist mit dem Tüchtigen.
Das Gute kommt von selbst zu dem, der Warten kann.
Das letzte Hemd hat keine Taschen.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Dem Mutigen gehört die Welt.
Den Letzten beißen die Hunde.
Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Der frühe Vogel kann mich mal.
Der Klügere gibt nach.
Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.
Des Einen Freud ist des Anderen Leid.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Katze lässt das Mausen nicht.
Die Lippen einer Frau sind das schönste Tor zu ihrer Seele.
Die Schweine wechseln, die Tröge bleiben.
Die Zeit heilt alle Wunden.
Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt.
Ehrlich währt am längsten.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.
Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muß.
Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Ein Unglück kommt selten allein.
Eine Hand wäscht die andere.
Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.
Eine Mutter kann zehn Kinder ernähren, aber zehn Kinder nicht eine Mutter.
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Einmal ist keinmal.
Es ist besser, etwas gehabt und wieder verloren zu haben, als es nie gehabt zu haben.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Gegensätze zieh'n sich an.
Geld regiert die Welt.
Geld stinkt nicht.
Gelegenheit macht Diebe.
Gesproch'nes Wort, gworf'nen Stein holt man nicht mehr ein.
Gleich und Gleich gesellt sich gern.
Glück und Glas, wie leicht bricht das!
Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gründlich.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Hoffen und Harren hielt Manchen zum Narren
Hunde, die bellen, beißen nicht.
Im Wein liegt Wahrheit. (lat.: In vino veritas.)
In der Ruhe liegt die Kraft.
Irren ist menschlich.
Ist der Handel noch so klein, bringt er doch mehr als Arbeit ein.
Je später Abend, desto schöner die Gäste.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Kindermund tut Wahrheit kund.
Knapp daneben ist auch vorbei.
Kommt Zeit, kommt Rat.
Lehrers Kinder, Pastors Vieh, gelingen selten oder nie.
Liebe geht durch den Magen.
Liebe vergeht, Hektar besteht.
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Morgenstund' hat Gold im Mund.
Nachts sind alle Katzen grau.
Not macht erfinderisch.
Ohne Fleiß kein Preis.
Probieren geht über Studieren.
Rache ist süß.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Reisende soll man nicht aufhalten.
Selten ein Übel, wo nicht auch ein Vorteil ist.
Stille Wasser sind tief.
Träume sind Schäume.
Teile und herrsche!
Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Läßt sich trefflich streiten ...
Übermut tut selten gut.
Übung macht den Meister.
Umsonst ist der Tod. (Und nicht mal der ... Denn: Er kostet das Leben!)
Viele Köche verderben den Brei. (Oder verderben die Köchin ... :)
Viele Wege führen nach Rom.
Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.
Vorfreude ist die schönste Freude.
Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.
Warte niemals, bis Du Zeit hast.
Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Was ich selbder denk' und tu, das traue ich auch Andern zu.
Was sich liebt, das neckt sich.
Wasser hat keine Balken.
Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. | Wer andern eine Grube gräbt, der hat ein Grubengrabgerät.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. - Wer bezahlt, bestimmt die Musik.
Wer hoch steigt, kann tief fallen.
Wer rastet, der rostet.
Wer wagt, gewinnt!
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!
Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
Wes' Brot ich ess, des' Lied ich sing.
Wenn das Herz voll ist, geht der Mund über.
Wie Du mir, so ich Dir.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

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Nationalhymne der DDR

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
|:Über Deutschland scheint.:|

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
|:Ihren Sohn beweint.:|

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Deutschlands neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
|:Über Deutschland scheint.:|

Text: Johannes R. Becher, Melodie: Hanns Eisler


Lied der Deutschen (1841)

Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt,
wenn es stets zu Schutz und Trutze
brüderlich zusammenhält.
Von der Maas bis an die Memel,
von der Etsch bis an den Belt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, Deutsche Treue,
Deutscher Wein und Deutscher Sang
sollen in der Welt behalten
ihren alten schönen Klang,
uns zu edler That begeistern
unser ganzes Leben lang -
Deutsche Frauen, Deutsche Treue,
Deutscher Wein und Deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit
für das Deutsche Vaterland!
Danach laßt uns alle streben
brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand -
blüh' im Glanze dieses Glückes,
blühe, Deutsches Vaterland!

Hoffmann von Fallersleben, eigentlich: August Heinrich Hoffmann (1798 - 1874), Hochschullehrer für Germanistik, Dichter, Sammler und Herausgeber